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zusammenGEdenken – Erstes bundesweites Vernetzungstreffen ehrenamtlicher Vereine, organisiert durch Jugend für Dora e.V. in Nordhausen

Am Wochenende vom 24. bis 26. Mai findet in Nordhausen ein Treffen von 19 Vereinen und Initiativen aus ganz Deutschland statt, die sich für die Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen engagieren. Die vor allem ehrenamtlich organisierten Vereine wollen sich untereinander austauschen und miteinander über die aktuellen Herausforderungen für die Erinnerungskultur diskutieren. Am Ende des Treffens soll ein gemeinsames Projekt stehen, das im Spätsommer diesen Jahres realisiert wird. Es soll auf die Vielzahl von Initiativen und Vereinen aufmerksam machen, die sich auch für weniger bekannte Erinnerungsorte einsetzen.
Die Teilnehmenden engagieren sich an vielen verschiedenen Orten in der Vermittlungs- und Erinnerungsarbeit und verbinden damit auch den Einsatz für Menschenrechte und gegen Rechtsextremismus. Im Rahmen von Workshops werden verschiedene Aspekte unserer Arbeit diskutiert, beispielsweise der Quellenarbeit in der historischen Vermittlung oder den Umgang mit geschichtsrevisionistischen Äußerungen. Aus diesem ersten bundesweiten Vernetzungstreffen sollen inhaltliche Impulse erfolgen, Ideen für neue Projekte vor Ort zu erhalten.
„Ziel unseres Vernetzungstreffens ist es, die Aufmerksamkeit auf die lokalen, weniger bekannten Erinnerungsorte in Deutschland zu lenken und die dort geleistete ehrenamtliche Arbeit in den Mittelpunkt zu rücken.“, so Katharina Friedek, Mitglied des Organisationsteams für die Veranstaltung. „Dafür wollen wir für den Spätsommer diesen Jahres einen gemeinsamen Aktionstag planen. Die Ausgestaltung dieses gemeinsamen Projektes wird ebenso ausführlich Thema sein.“
Das Vernetzungstreffen wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung, die Thüringische Staatskanzlei sowie die Doris-Wuppermann-Stiftung finanziell gefördert.

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